
Klar reden. Ruhe bewahren. Gemeinschaft stärken.
Queckborn ist für mich ein Ort, an dem man gut ankommen kann.
Genau dieses Gefühl möchte ich bewahren – und gemeinsam weiterentwickeln.
Daher kandidiere ich für die Ortsbeirats-Wahlen am 15. März in Queckborn für die Bürgerliste.
Auf dieser kleinen Seite möchte ich allen Queckbörnern die Möglichkeit geben, mich etwas besser kennen zu lernen.
Queckborn weiterdenken
Mit Blick auf das Miteinander – und konkreten Ideen für unseren Ort.
Wer ich bin
Ich bin 48 Jahre jung und lebe seit März 2020 mit meiner Frau Katrin und unserer Labrador-Knalltüte Lila in Queckborn. Beruflich arbeite ich als Fotograf und als Tutor im Bereich Künstliche Intelligenz. Mein Alltag bewegt sich also zwischen kreativer Arbeit, Technik und viel Kommunikation mit ganz unterschiedlichen Menschen.
Was ich an Queckborn besonders schätze, ist die ruhige Lage, die Offenheit vieler Begegnungen und das angenehme Gefühl, hier nicht ständig etwas darstellen oder beweisen zu müssen. Für mich ist das keine Selbstverständlichkeit, sondern eine Qualität, die man pflegen sollte.
Ich beobachte aufmerksam, wie sich Gespräche, Stimmungen und Umgangsformen verändern – im Alltag, aber auch im Digitalen. Dabei ist mir wichtig, Dinge klar zu benennen, ohne sie unnötig zuzuspitzen. Ich glaube, dass Gelassenheit, Respekt und ein gewisser Sinn für Maß heute wichtiger sind denn je.


Warum ich kandidiere
Ich kandidiere für den Ortsbeirat, weil ich möchte, dass Queckborn ein Ort bleibt, an dem man respektvoll miteinander umgeht – auch dann, wenn man unterschiedliche Meinungen hat.
Mir ist wichtig, dass wir uns nicht von Gerüchten, Halbwahrheiten oder lauter Stimmungsmache gegeneinander aufbringen lassen. Gerade in kleineren Orten entscheidet der Ton darüber, ob man sich begegnet oder aus dem Weg geht. Ich möchte dazu beitragen, dass Gespräche möglich bleiben – ruhig, sachlich und fair.
Gleichzeitig sehe ich viel Potenzial darin, Queckborn sichtbarer zu machen: für die Menschen, die hier leben, ebenso wie für diejenigen, die den Ort vielleicht neu entdecken. Sichtbarkeit heißt für mich nicht Werbung, sondern Wertschätzung für das, was da ist – und Offenheit für neue Ideen.
Meine Ideen
- Eine neue Dorf-Webseite
- Mehr Farbe im Dorfleben
- Orientierung im Umgang mit Informationen

Meine Ideen für Queckborn
Konkret gedacht, Schritt für Schritt
Queckborn sichtbar machen
Ich halte eine moderne Dorf-Webseite für eine große Chance. Nicht als offizielles Amtsportal, sondern als gemeinschaftlich gestalteten Ort im Netz. Eine Seite, die zeigt, was Queckborn ausmacht: Landschaft, Engagement, Veranstaltungen, Geschichten und Ideen.
Mir ist dabei wichtig, dass diese Seite offen gedacht ist. Menschen aus dem Ort sollen sich mit Ideen, Beiträgen oder Hinweisen einbringen können. Der Ortsbeirat kann moderieren und bündeln – aber nicht alles vorgeben.
Die Domains mein-queckborn.de und queckborn-leben.de habe ich bereits reserviert. Sie können die Grundlage für eine solche Plattform bilden, die mit dem Dorf wächst und sich verändert.
Mehr Farbe ins Dorfleben
Ein lebendiges Dorf entsteht nicht nur durch Strukturen, sondern durch Begegnungen. Ich wünsche mir mehr Gelegenheiten, bei denen Menschen zusammenkommen können – unabhängig von Alter, Herkunft oder politischer Haltung.
Das müssen keine großen Veranstaltungen sein. Oft reichen kleine Impulse: ein gemeinsames Projekt, ein offenes Treffen, eine neue Idee, die ausprobiert wird. Wichtig ist mir dabei ein unkomplizierter, freundlicher Rahmen, in dem sich möglichst viele wohlfühlen.
Orientierung im Umgang mit Informationen
Viele Diskussionen eskalieren heute unnötig – besonders online. Oft nicht aus böser Absicht, sondern aus Unsicherheit:
Was stimmt? Was ist ein Gerücht? Was lohnt es zu hinterfragen – und was kann man getrost ignorieren?
In meiner Arbeit beschäftige ich mich intensiv mit moderner Kommunikation und digitalen Werkzeugen. Daraus entstehen unter anderem einfache, alltagstaugliche Hilfen, die zeigen, wie man Aussagen einordnen, Gesprächsfallen erkennen und ruhig reagieren kann – ohne Streit, ohne Belehrung.
Ein Beispiel:
Wie erkennt man typische rhetorische Tricks in hitzigen Diskussionen?
Oder: Wann lohnt es sich, sachlich zu antworten – und wann ist es klüger, das Gespräch zu beenden?
Solche Fragen möchte ich im Dorf verständlich und praxisnah aufgreifen – in Gesprächen, kleinen Workshops oder offenen Formaten, die Orientierung geben und Sicherheit vermitteln.
Kommunikation, Vielfalt und Erfahrung – warum mir das wichtig ist
Als Fotograf arbeite ich seit fast 20 Jahren mit sehr unterschiedlichen Menschen. Ich begleite Hochzeiten, Familien, Lebensabschnitte – oft in Momenten, die für die Beteiligten besonders wichtig und emotional sind.
Dabei habe ich gelernt: Gute Kommunikation ist keine Technik, sondern Haltung.
Man muss Menschen lesen können, Vertrauen aufbauen, sensibel sein für unterschiedliche Hintergründe, Lebensentwürfe und Sichtweisen. Und man muss auch mit Menschen klarkommen, die ganz anders denken oder auftreten als man selbst – gerade dann.
Diese Erfahrung hat mich stark geprägt. Offenheit und Toleranz sind für mich keine Schlagworte, sondern etwas sehr Konkretes und Gelebtes. Wer über viele Jahre mit unterschiedlichsten Menschen arbeitet, weiß: Respekt zeigt sich nicht in großen Worten, sondern im Umgang miteinander.

„Das Verstehen ist ein endloser Prozess.“
frei nach Hannah Arendt


Ich nehme mich selbst nicht zu ernst. 😉
Aber Verantwortung, Respekt und das Miteinander hier im Ort schon.
Ich freue mich über jede Stimme – und vor allem darüber, Queckborn gemeinsam mit anderen ein Stück weiterzuentwickeln.
Wenn du Fragen, Ideen oder Anregungen hast, melde dich gern und schreibe mir!

